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Organische Düngung

erfolgreich machen

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Die Zukunft der Düngung.

Die Stickstoffdüngerlösung mit Schwefel

Für eine erfolgreiche organische Düngung

Gülle und Gärrest enthalten nahezu keinen sofort pflanzenverfügbaren Schwefel. Die Stickstoffwirkung von Gülle und Gärrest ist von vielen Faktoren abhängig und die Startgabe daher oft unsicher. Gülle und Gärreste wirken erst in Verbindung mit einem Mineraldünger richtig gut. Für eine hohe Nährstoffeffizienz kommt es auf das richtige N/S-Verhältnis im Mineraldünger an. In N-Düngesystemen mit Gülle oder Gärrest ist ein N/S-Verhältnis von 2,5 bis 2,75 zu 1, wie in ALZON® flüssig-G 20/8 optimal. So werden Gülle oder Gärrest bedarfsgerecht, mit der für hohe Erträge notwendigen Schwefelmenge und der genau richtigen Stickstoffmenge, ergänzt.

Logo von ALZON® flüssig-G 20/8

Durch die Düngung mit ALZON® flüssig-G 20/8 können mit weniger Arbeit höhere Erträge bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt erzielt werden. Das ist ein zusätzlicher Vorteil gegenüber unstabilisierten Düngemitteln. Das bedeutet Luxuskonsum und das Risiko von N-Verlusten aus der Nitratverlagerung oder der Denitrifikation mit klimarelevantem Lachgas werden vermieden. Der Stickstoff steht den Pflanzen bedarfsgerecht zur Verfügung. Gülle- oder Gärrestgaben können zusammengefasst und zeitlich vorgezogen werden.

ALZON® flüssig-G 20/8 vereint die Vorteile der Stickstoffstabilisierung mit den Vorteilen hoher Nährstoffgehalte im optimalen N/S-Verhältnis für organische N-Düngesysteme. Mit 60 kg N/ha aus ALZON® flüssig-G 20/8 wird die gleiche Menge an Nitrifikationsinhibitoren ausgebracht wie mit 5 l/ha PIADIN®. Erfolgt dies zeitnah zur Gülleausbringung oder wird ALZON® flüssig-G 20/8 der Gülle oder dem Gärrest zugegeben, wird auch der Ammoniumstickstoff aus der Gülle stabilisiert.

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Organische Düngesysteme unschlagbar machen!

Nur mit Flüssigdüngern in Markenqualität ist eine hohe Pflanzenverträglichkeit gewährleistet. Das wiederum ist die Voraussetzung für hohe Erträge und eine gute Erntequalität. Flüssigdünger mit unbekannter Herkunft und niedriger Oberflächenspannung können zu Nekrosen an den Blättern führen und mindern dadurch das Ertragspotential. Flüssigdünger von SKW Piesteritz haben eine sehr hohe Oberflächenspannung von 60 – 80 mN/m. Der pH-Wert von Flüssigdüngern in Markenqualität liegt im neutralen Bereich zwischen 6 – 7. Die Lagerfähigkeit ist auch bei Minusgraden gegeben – die Kristallisation beginnt erst ab -18 °C.
 

  • Optimales N/S-Verhältnis für güllebetonte N-Düngesysteme
  • Hohe Stickstoffeffizienz für eine bedarfsgerechte Pflanzenernährung
  • Mehr Flexibilität durch Einsparung von Überfahrten
  • Randgenau: Arbeitsbreite ist gleich Verteilbreite
Vorteile in Tag-Cloud-Optik von ALZON® flüssig-G 20/8

Auf die Tropfengröße kommt es an

Die Erzeugung von groben Tropfen gelingt durch den Einsatz von Flüssig­dünger- (FD) oder Mehrlochdüsen. Auch Antidriftdüsen (AD-Düsen) können bei niedrigem Spritzdruck (ca. 2 bar) verwendet werden. Dadurch wird ein grobes Tropfenspektrum erzielt. Unter kritischen Bedingungen sollten bevorzugt spezielle Flüssigdünger- (FD) oder Mehrlochdüsen zum Einsatz kommen, um den Flüssigdünger auch in großen Mengen kulturschonend auszubringen.
 

Die Oberflächenspannung entscheidet über den Erfolg

Eine hohe Oberflächenspannung sorgt dafür, dass Tropfen schnell vom Blatt rollen. Bei einer niedrigen Oberflächenspannung bilden die Tropfen einen Flüssigkeitsfilm auf dem Blatt. Das kann zu Verbrennungen führen. Die Oberflächenspannung ist die Arbeit (Nm), die verrichtet wird, um die Oberfläche (m²) einer Flüssigkeit zu vergrößern. Dargestellt wird die Oberflächenspannung in Millinewton pro Meter (mN/m).

schematische Darstellung der Düngung mit Fokus auf die Tropfengrößen
Nahaufnahme von Tropfen bei hoher Oberflächenspannung
Nahaufnahme von Tropfen bei mittlerer Oberflächenspannung
Nahaufnahme von Tropfen bei niedriger Oberflächenspannung

Die Düsenwahl ist entscheidend

ALZON® flüssig-G 20/8 lässt sich mit üblicher Pflanzenschutztechnik gleichmäßig, exakt dosiert und randgenau ausbringen. Zu Vegetationsbeginn bzw. zur Saat sind alle Düsen gut geeignet. Bei der Düngung im Pflanzenbestand gilt: je empfindlicher die Pflanze, desto größer sollten die Tropfen und umso geringer der Spritzdruck sein. Mit der Düsenwahl können Sie entscheidend Einfluss auf die Pflanzenverträglichkeit nehmen. Ab der zweiten Gabe in Getreide und Raps empfehlen wir Flüssigdünger-, Mehrloch-, Injektor- oder Antidriftdüsen.

Nach BBCH 37 empfehlen wir den Einsatz von Schleppschläuchen oder -rohren. Mit dem Einsatz von ALZON® flüssig-G 20/8 ist nach dem Schossen keine mineralische Düngung mehr nötig, ab hier wirkt der Stickstoff aus der organischen Düngung. Bei der kombinierten Anwendung von Flüssigdünger von SKW Piesteritz, insbesondere mit Pflanzenschutzmitteln, muss die Düsenwahl die Wirksamkeit der Kombinationspartner sicherstellen. Unter Beachtung gesetzlicher Forderungen kommen hierfür bevorzugt Antidriftdüsen infrage.

Stickstoff stabilisiert – So funktioniert es.

Durch die Stabilisierung des Stickstoffs kommt es zu einer besonders nachhaltigen und effizienten Pflanzenernährung. Dabei verzögern die hocheffizienten Nitrifikationsinhibitoren in ALZON® flüssig-G 20/8 die Umwandlung des Stickstoffs von der stabilen Ammonium- in die mobile Nitratform um sechs bis zehn Wochen.

Der stabilisierte Stickstoff verbleibt im Krumenbereich und ist in der Ganz im Sinne der neuen Düngeverordnung wird durch ALZON® flüssig-G 20/8 das Risiko von Nitratverlagerung und -auswaschung sowie von Lachgasemissionen bei höheren Niederschlägen vermindert. Die Nitratverlagerung kann um bis zu 50 % reduziert werden. Lachgasemissionen werden sogar um bis zu 75 % verringert.

Vorteile der ALZON® flüssig-G 20/8-Anwendung

  • Exakte und randgenaue Applikation
  • Verbesserung der N-Effizienz und der N-Bilanzen 
  • Vorteile besonders bei kritischen Witterungsbedingungen
  • N-Mengenreduzierung bei Hackfrüchten, Mais und Roggen möglich
  • Reduzierung von N-Verlusten durch N-Verlagerung und -Austrag sowie infolge der Denitrifikation

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Randgenau – mit hoher Effizienz

Mit ALZON® flüssig-G 20/8 nutzen Sie die Vorteile einer Flüssigdüngung in Markenqualität. Neben optimalen Produkteigenschaften ist auf die Auswahl der richtigen Applikationstechnik in unterschiedlichen Düngungszeiträumen zu achten. Die folgende Düngeempfehlung basiert auf den Ergebnissen unserer Anwendungsforschung und der Praxis.

Sie sollten diese den örtlichen Standortbedingungen unter Berücksichtigung des Stickstoffbedarfs nach Düngeverordnung anpassen.

Bei Fragen zum fachgerechten Einsatz von ALZON® flüssig-G 20/8 wenden Sie sich jederzeit persönlich an unsere Fachberater oder informieren Sie sich unter: www.duengerfuchs.de

Anwendungsempfehlung für ALZON® flüssig-G 20/8:

Tabelle Anwendungsempfehlung für ALZON® flüssig-G 20/8
Nach dem Schossen ist keine mineralische Düngung mehr nötig, ab hier wirkt der Stickstoff aus der organischen Düngung.
Signet ALZON® flüssig-G 20/8

Produkteigenschaften ALZON® flüssig-G 20/8

EG-DÜNGEMITTEL
 

Düngemitteltyp
Stickstoffdüngerlösung mit Schwefel 20 (+8)

Stickstoffdüngerlösung mit Nitrifikationshemmstoff (Gemisch aus 1H-1, 2, 4-Triazol und 3-Methylpyrazol) und Schwefel 20 (+8)
20 % N Gesamtstickstoff
     12,5 % N Carbamidstickstoff
     1,0 % N Nitratstickstoff
     6,5 % N Ammoniumstickstoff
8 % S wasserlöslicher Schwefel
 

Technische Daten
Dichte (bei 20 °C): 1,27 g/cm3
pH-Wert:  6 – 7
Kristallisationsbeginn: ab -18 °C
Biuretgehalt: max. 0,3 %